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"Die Mannschaft gut durch das Pandemiejahr führen." - Coach Kuhfeldt im Interview

Wie schätzt du die Leistung der Mannschaft ein?

Christopher: Die Leistung der Mannschaft als ganzes kann ich leider noch nicht einschätzen, da wir noch nicht die Möglichkeit hatten mit dem gesamten Team wettkampfnah zu trainieren. Bisher haben wir strikt nach den Corona-Auflagen nur mit Einzelsportlern trainiert. Dabei haben die Sportler einen positiven Eindruck hinterlassen, waren immer vorbereitet und im Training sehr einsatzbereit. 

  

Darf ich als Neuling direkt zum Training kommen?

Christopher: Grundsätzlich ja. Eine vorherige Anmeldung/ Gespräch wäre aber sinnvoll. Wir planen ab Mai auch einen zusätzlichen Trainingstermin, der interessierten Sportlern den Einstieg in die Sportart erleichtern soll. 

 

Gab es über die Corona-Zeit wichtige Abgänge?

Christopher: Ja, wir müssen in der kommenden Saison fünf oder sechs Stammspieler der vergangenen Spieljahre ersetzen.  Zwei davon werden verletzungsbedingt fehlen, die anderen werden aufgrund neuer Arbeits-oder Studienorte nicht mehr dabei sein. 

 

Auf welche Trainingsbereiche wirst du beim Neustart besonderen Wert legen?

Christopher: Da wird es primär um die Technik- und Taktikausbildung gehen. Im Athletikbereich konnten wir ja auch in den vergangenen Monaten einiges machen. Die Sportler waren da auch wirklich fleißig. Im Taktikbereich haben wir durch die wöchentlichen Schulungen schon vorgearbeitet, das muss jetzt auf dem Platz in den Mannschaftsteilen umgesetzt werden. Und eben die entsprechenden positionspezifischen Techniken geübt werden. 

 

Wie willst du, trotz der sehr kurzen Vorbereitungszeit, das Team auf eine Saison vorbereiten?

Christopher: Ich empfinde die Vorbereitungszeit nicht als zu kurz. Wir haben mit den anderen Teams aus MV eine Mindest-Vorbereitungszeit von acht Wochen vereinbart. In regulären Spielzeiten, gehen wir circa am 1. März ins Teamtraining und starten Anfang Mai in die Saison. Es ist also etwa das gleiche Zeitinverall. 

Natürlich werden Trainingslager etc. fehlen, es ist aber alles noch im Rahmen des kompensierbaren. Wenn alle Sportler motiviert sind und in jedem Training Vollgas geben, reicht uns die Zeit.

 

Was sind die Ziele für die kommenden zwei Jahre?

Christopher: Das lässt sich aufgrund der Umstände nur schwer definieren. Unabhängig von äußeren Umständen würde ich sagen, dass wir in diesem ersten Jahr vor allem schaffen wollen neue Trainingsabläufe und Spielsysteme zu installieren und Qualität und Geschwindigkeit in der Ausführung zu erhöhen. Im zweiten Jahr wird die Kaderentwicklung ein großes Ziel sein, da sind wir durch Corona momentan ja sehr begrenzt. Wir brauchen definitiv noch mehr Spieler und Coaches um so trainieren zu können wie ich mir das vorstelle. 

 

Mein persönliches Ziel ist es erst mal, die Mannschaft gut durch dieses doch noch stark von der Pandemie geprägte Jahr zu führen und sie bestmöglich dabei zu unterstützen guten, geordneten Football zu spielen. Und natürlich wollen wir immer mehr Spiele gewinnen als verlieren.

 


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