Heimspielfinale im Volksstadion

Für unsere Herren stehen die Wochen der Wahrheit vor der Tür. Nach der unerwarteten Niederlage gegen den Tabellenletzten der Verbandsliga Ost vor zwei Wochen gilt für die Footballer: Verlieren verboten, sonst ist der Aufstieg fast unmöglich. Nach dem überzeugendem 14:40 Sieg gegen die Eberswalder Warriors am vergangenen Sonntag  wollen wir heute gegen den Tabellenvorletzten aus Radebeul nachlegen.

 

 

Den fünften Hallen- und Anlagenbau Wusterhusen Bowl dürfen wir im Volksstadion austragen. Dabei hatten wir nach der Absage der Partie am 1. Juli schon befürchtet kein zweites Spiel in Greifswald bestreiten zu dürfen. „Bisher durften wir nur in der Sommerpause der Fußballer ins Volksstadion. Wir freuen uns sehr, ein so wichtiges Spiel vor unseren Fans in der Hansestadt spielen zu dürfen“, so Cheftrainer Rene Schulze voller Vorfreude. Das erste Spiel hatten wir in einem Krimi hauchdünn mit 21:20 gegen die Berlin Bullets gewonnen.

 

 

Die Spieler sind vor dem Spiel gegen die Suburbian Foxes besonders motiviert. So auch Alexander Jess, der in den letzten Partien als Passempfänger überzeugt hat. „In Greifswald sind immer besonders viele Fans im Stadion, das spornt enorm an“, erklärt der Jurastudent. Darüber hinaus treibt der zum Greifen nahe Aufstieg die Spieler an. „Wir könnten die erste Mannschaft der Vandals sein, die den Aufstieg in die vierte Liga perfekt machen“, so Jess weiter. Dafür müssen wir aber auf die Schützenhilfe unserer Konkurrenten hoffen.

 

 

Durch die Niederlage in Wernigerode haben wir es nicht mehr selbst in der Hand, am Ende der Saison auf dem ersten Tabellenplatz zu stehen. Die direkten Konkurrenten aus Halle müssten noch mindestens ein Spiel verlieren. Dennoch konzentrieren wir uns nur auf uns. „Wir müssen unsere Aufgaben bestehen und dann schauen wir was passiert“, so Schulze. Für das Spiel im Volksstadion wünscht er sich volle Ränge. „Beim ersten Spiel in Greifswald waren 250 Zuschauer im Volksstadion. Hoffentlich sind diesmal noch mehr Fans da, dann können wir fast gar nicht mehr verlieren“, erklärt Schulze mit einem Schmunzeln.

Foto: Daniel Ovtchinnikov

Text: Tobias Bessert